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Alltagshelden werden im Marktkauf gewürdigt

Christian Dahm kassiert im Supermarkt für den guten Zweck

Zu Corona-Zeiten gehörten sie auch mit zu den Alltagshelden, die viel mehr verdienen, als nur Klatschen. Auch im tiefsten Lockdown waren die Supermärkte geöffnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begaben sich ständig in Gefahr, sich anzustecken.

Aber plötzlich war der Lebensmittel Einzelhandel systemrelevant, wie es so schön hieß.

Gemerkt haben es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Marktkauf vor allem an der Arbeitszeit – während andere Bereiche runtergefahren wurden oder ins Homeoffice gingen, waren sie immer da und bekamen schnell die negativen Seiten zu spüren: Man musste sich auf einmal mit Hamsterkäufern und Maskenmuffeln auseinander setzen und war nicht selten Opfer von Beschimpfungen. Gleichzeitig waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in tiefsten Pandemiezeiten aber auch sowas wie Seelsorger, wenn an der Kasse die einzigen Gespräche der Woche stattgefunden haben.

Und die nächste Krise ist schon im Anmarsch: Einige Lebensmittel werden schon wieder gehamstert. Mehl und Sonnenblumenöl werden knapp. Die Ukrainekrise macht auch vor den Supermärkten nicht Halt. Das neue Aufgabengebiet heißt nun: Spendensammler!

Am Samstag, den 26.03. wird Christian Dahm ab 10 Uhr für ein paar Stunden die Seiten wechseln. „Ich werde am Samstag an einer der Kassen stehen und mache quasi ein Praktikum.“

Dahm wird einen Sonderstand im Marktkauf Herford (Deichkamp 13) betreuen und Backwaren verkaufen.

Der Erlös geht komplett an ein Projekt, dass die Kriegsopfer in der Ukraine unterstützt.

„Ich möchte auf diese Weise meine Wertschätzung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin des Lebensmittel-Einzelhandels zeigen. Das ist ein anstrengender Job, den diese Menschen täglich ausüben. Auf der anderen Seite möchte ich etwas Gutes tun und alles, was kassiert wird, soll Hilfesuchenden aus der Ukraine gespendet werden.

Ich finde es klasse, dass der Marktkauf Herford das ermöglicht und die Aktion unterstützt.“

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