Überragende Frauenquote bei Fahrt in den Landtag

von Katharina Brand-Parteck

Christian Dahm begrüßt Exteraner Frauenfrühstück und Partnerschaftsverein Vlotho-Aubigny in Düsseldorf

Christian Dahm inmitten von 40 Frauen und 6 Männern!

40 zu 6 ist nicht etwa ein überragendes Handballergebnis, sondern die hohe Frauenquote bei der Landtagsfahrt des Abgeordneten Christian Dahm. Der Vlothoer hatte gleich zwei Gruppen aus seiner Heimat nach Düsseldorf eingeladen: Den Partnerschaftsverein Vlotho-Aubigny, der für den französischen Ton sorgte und das Frauenfrühstück Exter. Letztere waren für die Topquote zuständig.

 Nach einer Stadtrundfahrt, bei der die Besucherinnen und Besucher unter anderem die städtischen Rasenmäher (Schafe) kennenlernen durften, ging es zum Landtag.

Auf der Tribüne des Plenarsaals konnten die Gäste aus Vlotho eine Plenardebatte hautnah miterleben. Anschließend begrüßte Christian Dahm die Gruppe bei einer Diskussionsrunde in einem der Sitzungssäle. Im Hintergrund herrlichstes Rhein-Panorama, im Vordergrund der Abgeordnete, der seinen Gästen seine Arbeit im Parlament näher brachte.

Dahm erzählte aus seiner täglichen Arbeit in Düsseldorf und im Wahlkreis und auch, warum ihn seine Vlothoer Gäste in der Heimat mitunter etwas weniger zu Gesicht bekommen.

„In der vergangenen Woche bin ich zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wiedergewählt worden, auch dadurch habe ich ziemliche viele Termine.“ Das erfordere eine hohe Präsenz in Düsseldorf, nicht nur an Plenartagen.

Dahm berichtete von seiner Ausschussarbeit, wie zum Beispiel im Falle des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses Anis Amri, wo es mittlerweile so viele Akten gebe, dass eine Gigabyte-Festplatte nicht mehr ausreiche.

Ein aktueller Untersuchungsausschuss beschäftige das Parlament derzeit auch: „Wir möchten Aufklärung zum vermeintlichen Hackerangriff auf Ex-Ministerin Schulze Föcking und der Auflösung der Stabsstelle Umweltkriminalität. Das Besondere an diesem Fall ist, dass es diesen Hackerangriff nie gegeben hat und die derzeitige Regierung von Ministerpräsident Laschet belastet.“

Diskutiert wurde auch noch über Dieselfahrverbote und die Pläne der Bahn in OWL Haltepunkte zu streichen.

Bei Kaffee und Kuchen ließen die beiden Gruppen den Tag Revue passieren und vertieften die Gespräche beim gemeinsamen Ausklingen in der Düsseldorfer Altstadt, bevor es zurück ins heimische Vlotho ging.

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