Mieter dürfen nicht im Stich gelassen werden

von Katharina Brand-Parteck

Christian Dahm zum unwürdigen Verhalten der Immobiliengesellschaften

Der heimische Landtagsabgeordnete Christian Dahm zur Situation im „Lindwurm“ in Herford:

Wir dürfen die Mieter in Herford nicht im Stich lassen: Daher begrüße ich es sehr, dass die Mieterinnen und Mieter des „Lindwurms“ gute Nachrichten erhalten haben und die Trinkwassersperre abgewendet ist. Dass die Immobiliengesellschaft die Mieter überhaupt in so eine Lage gebracht hat, ist äußerst erschreckend. Auch, dass den Mietern bei dieser Sommerhitze das Wasser abgestellt werden soll, ist unmenschlich und ein unverantwortliches Handeln. Die Wohnungsgesellschaften sind hier in der Verantwortung. Ähnliche Fälle hat es in der Vergangenheit in Herford, aber auch in Enger mit anderen Immobiliengesellschaften gegeben. Hier sind die Städte gefordert, die Mieter mehr zu unterstützen. Solche Situationen müssen vermieden werden. Zumal die Städte mit dem Wohnungsaufsichtsgesetz eine rechtliche Handhabe gegen Wohnungsbaugesellschaften haben.

Bei uns in Deutschland sollte die Versorgung mit fließendem Wasser eine Selbstverständlichkeit für alle Menschen sein, gleiches gilt für Strom und Heizung. Auch Schimmel hat in einer Wohnung nichts zu suchen.

In Zeiten, in den der soziale Wohnungsmarkt auch in Herford angespannt ist, darf der Konflikt nicht auf dem Rücken der Mieterinnen und Mieter ausgetragen werden.

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