Johanniter Ordenshäuser bereiten weitere Sanierungspläne vor

von Katharina Brand-Parteck

Dahm und Wilmsmeier informieren sich über Geschäftsentwicklung

Geschäftsführer Frank Böker (rechts) zeigte Bürgermeister Achim Wilmsmeier (links) und dem Landtagsabgeordnete Christian Dahm (Bildmitte) auch das Therapie- und Übungsfahrzeug der Johanniter für die Patienten.

Die Hände in den Schoß legen, das kommt für Frank Böker als Geschäftsführer der Johanniter-Ordenshäuser nicht in Frage. „Die Umsetzung des laufenden Sanierungsplans war sehr aufwendig, doch im Frühjahr sind wir fertig“, freut sich Böker. Seit 2011 wurden dann rund 20 Millionen Euro in die Modernisierung der Klinikgebäude nördlich der Johanniterstraße gesteckt.

„Nun sammeln wir erste Ideen zur Vorbereitung unseres Masterplans südlich der Johanniterstraße“, informierte er seine beiden Gäste Bürgermeister Achim Wilmsmeier und den Landtagsabgeordneten Christian Dahm (beide SPD). Als Beispiel nannte er die Mehrzweckhalle, die künftig nicht mehr gebraucht wird. „Seitens der Stadt haben wir immer wertvolle Unterstützung für unsere Planungen erhalten“, bedankte sich Böker.

Böker ist nicht nur Geschäftsführer der Häuser in Bad Oeynhausen, sondern auch Vorstand der Johanniter GmbH mit Sitz in Berlin. Damit ist er verantwortlich für 16.000 Mitarbeiter mit einem Jahresumsatz von 900 Millionen Euro. „Allein hier in Bad Oeynhausen haben wir über 500 Mitarbeiter aus insgesamt 17 verschiedenen Nationen, die einen reibungslosen Klinikbetrieb garantieren.“

Auch die Johanniter verfolgen übrigens die Diskussion über die möglichen Neubaupläne des Krankenhauses in Bad Oeynhausen, erfuhren Wilmsmeier und Dahm. „Wir haben ein großes Interesse an einer intakten und breit aufgestellten wohnortnahen medizinischen Versorgung hier in unserer Stadt“, unterstreicht der Geschäftsführer.

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