Förderprogramm „Heimat“

von Katharina Brand-Parteck

Landtagsabgeordneter Dahm unterstützt Bewerbung

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen startete kürzlich mit dem Landesförderprogramm „Heimat“. Ziel des Programms ist es, die positiv gelebte Vielfalt in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar zu machen. „Ich rufe unsere Vereine im Kreis Herford und in Bad Oeynhausen auf, sich aktiv zu beteiligen, damit die Förderung den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu Gute kommt und sie von ihr profitieren“, so der Landtagsabgeordnete Christian Dahm.

„Je eher wir Anträge stellen, desto schneller erhalten die Vereine und Projekte Gelder vom Land“, führt Dahm fort. Die Heimatförderung gliedert sich in 5 Elemente:

  • Der Heimat-Scheck dient der unbürokratischen Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen, die sich mit Heimat beschäftigen (z.B. Publikationen, Veranstaltungen, Präsentationstechnik); 2.000 € je Maßnahme.
  • Der Heimat-Preis gilt für innovative Heimatprojekte; kreisangehörige Kommunen können ein Preisgeld von 5.000 €, Kreise von 10.000 € und kreisfreie Kommunen von 15.000 € ausloben.
  • Die Heimat-Werkstatt richtet sich an identitätsstiftende Prozesse (z.B. Kreativwerkstatt), in dem das lokale Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird, einschließlich Gestaltung des öffentlichen Raums; Projektvolumen soll mind. 40.000 € betragen.
  • Der Heimat-Fonds kann für lokal und regional prägende Initiativen beantragt werden, die ihren Ausdruck in Traditionen, Geschichte, Bauwerken, Orten in Natur und Landschaft sowie Nahrungsmitteln und Produkten finden; max. 40.000 €.
  • Das Heimat-Zeugnis richtet sich an Projekte, die lokale oder regionale Geschichte oder Traditionen aufarbeiten und präsentieren, was auch die Herrichtung von historischen Gebäuden, Museen oder Orten umfassen kann. Das Projektvolumen soll mind. 100.000 € betragen.

Zuwendungsempfänger sind je nach Fördergegenstand Gemeinden und Gemeindeverbände, natürliche Personen, juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts im außergemeindlichen Bereich und private und gemeinnützige Organisationen in Nordrhein-Westfalen. Die Weiterleitung der Fördermittel ist möglich.

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare zu stellen. Antragsstelle ist die zuständige Bezirksregierung. „Gerne bin ich bei der Antragsstellung behilflich. An ihr soll keine Förderung scheitern!“, so Dahm. Das Heimatförderprogramm gilt bis zum 31.12.2022.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter diesem Link: https://www.mhkbg.nrw/heimat/Heimatfoerderprogramm/

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