Ein Stückchen Heimat in Düsseldorf

von Katharina Brand-Parteck

Heimatverein Vlotho besucht Christian Dahm im Landtag NRW

Der Vlothoer Christian Dahm inmitten des Vlothoer Heimatvereins

Ein Hauch von Heimat wehte durch den Landtag! Der Heimatverein Vlotho machte sich auf den Weg, um einen der ihren zu besuchen: Den Vlothoer Abgeordneten Christian Dahm. Eine runde Sache, ja fast ein Heimspiel, auch vor dem Hintergrund, dass Dahm noch dazu Mitglied des Heimatausschusses ist.

Doch bevor Dahm überhaupt das Wort ergriff, machten es sich die Besucherinnen und Besucher auf der Plenartribüne gemütlich und konnten gleich Teile von zwei Debatten miterleben. Zum einen ging es erneut um das rheinische Revier, das Sonderfördergebiet werden soll, um den Braunkohle-Strukturwandel erfolgreich gestalten zu können – so fordert es die SPD. Und zum anderen wurde die Stärkung der Fluggastrechte behandelt.

Anschließend entdeckte Grünen Politiker Arndt Klocke die Gäste aus Vlotho und begrüßte die Gruppe mit den Worten: „Wer als erstes meine Eltern trifft, darf sie herzlich von mir Grüßen.“ Noch ein Stück Heimat für den gleichnamigen Verein, denn Klocke wuchs in Vlotho auf.

Christian Dahm übernahm und erzählte der Gruppe, warum er häufig nicht in Vlotho anzutreffen ist. „Die Arbeit im Landtag ist sehr zeitaufwendig. Noch dazu bin ich Tagesfahrer und pendle fast jeden Tag von Vlotho nach Düsseldorf und wieder zurück.“ Nicht selten dauern Sitzungen bis in die Abendstunden. „Dann bin ich spät abends Zuhause und darf meine Koffer für die nächsten drei Plenumstage packen, weil ich am nächsten Morgen wieder früh raus muss.“ Trotzdem mache er den Job natürlich gerne.

In der lebhaften Diskussion mit den Vlothoern ging es außerdem um Themen wie Hambacher Forst, Dieselfahrverbote und Schul- und Kita-Themen. Dahm beantwortet alle Fragen zur Zufriedenheit der Besucherinnen und Besucher, die anschließend noch die Altstadt erst bei einer Stadtführung und dann auf eigene Faust erkunden durften.

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