Christian Dahm räumt für drei Tage seinen Platz im Landtag

von Katharina Brand-Parteck

Maximilian Reeck vertritt Dahm beim Jugendlandtag

Der Neue und der Alte: Jugendlandtags-Teilnehmer Maximilian Reeck mit dem „ech-ten“ Abgeordneten Christian Dahm.

Christian Dahm gibt seinen Platz im Landtag ab. Allerdings nur auf Zeit, genauer gesagt für drei Tage, vom 28. bis 30. Juni 2018. Maximilian Reeck aus Hiddenhausen vertritt den heimischen SPD-Abgeordneten beim diesjährigen Jugendlandtag. „Mein Platz im Plenarsaal ist die Nummer 1“, gibt Dahm dem 18-jährigen mit auf den Weg. Der Abiturient hat sich für den Jugendlandtag viel vorgenommen. „Ich möchte vor allem über Bildung sprechen – hier vor allem über das Schulsystem, die Schulzeit und G8/G9“, sagt der amtierende Bezirksschülersprecher, der gerade sein Abitur an der Olaf-Palme-Gesamtschule in Hiddenhausen macht. Die Chancen stehen gut, dass er seine Themen unterbringen kann: Beim Jugendlandtag erleben junge Menschen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren Politik und Demokratie hautnah – mit allem, was dazu gehört. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Rund 2000 Jugendliche konnten seit 2008 schon in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist es, über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern.

Auch der neunte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.

Maximilian Reeck, der im Herbst ein duales Studium bei der Kreisverwaltung beginnt, ist das Thema Politik nicht ganz fremd. Er engagiert sich schon länger bei den Jusos. Nicht nur der politische Kontakt ist ihm wichtig, auch das ehrenamtliche Engagement: Reeck ist aktiver Feuerwehrmann in Eilshausen. Als einer der Jüngsten kümmert  er sich um die Öffentlichkeitsarbeit und gestaltet die Mitgliedersuche.

Beim Jugendlandtag hofft der engagierte Abiturient auf einen konstruktiven Austausch über Themen, „die uns Jugendliche angehen und über die zu wenig geredet wird.“

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