Kinder im Kampfanzug sind kein Kinderspiel

von Katharina Brand-Parteck

Christian Dahm äußert sich zu Video-Aufnahmen aus der Herforder Ditib-Moschee

„Kinder, Knarren, Kampfanzüge, Kirche – außer den Anfangsbuchstaben haben diese Begriffe absolut nichts gemeinsam. Schon gar nicht, als gewaltverherrlichende Aktion in einem Gotteshaus. Die Aufnahmen der uniformierten Kinder aus der Ditib-Moschee wirken auf mich äußerst befremdlich. Ich habe kein Verständnis für diese Aktion und verurteile das Verhalten aufs Schärfste! Auch wenn die Entscheidung vom Elternbeirat getroffen wurde, so ist diese zu verurteilen und verantwortungslos.

Hier werden Kinder instrumentalisiert und Gewalt verherrlicht. Kinder haben weder in Uniformen etwas zu suchen, noch haben Kriegswaffen und Kampfanzüge in Kirchen einen Platz. Gedenken an Jahrestage gehen für mich anders. Hier setzt die Gemeinde kein Zeichen der Integration.

Ich werde daher dieses Thema in der kommenden Woche im Innenausschuss des Landtags auf die Tagesordnung setzen lassen; ebenso auf die Tagesordnung des Integrationsausschusses. Solch einen Vorgang, sollten wir vorrangiger diskutieren, als ein Kopftuchverbot für Kinder und Mädchen.

Mit Bürgermeister Tim Kähler, der dieses Verhalten ebenfalls ablehnt, stehe ich dazu im Austausch.“

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