Enger und Herford erhalten insgesamt rund 1,5 Millionen Euro über das Städtebauförderprogramm des Landes

von Katharina Brand-Parteck

258 Millionen Euro gehen in diesem Jahr aus dem Städtebauförderprogramm des Landes an die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden. Mit diesem Geld können landesweit 202 Bauvorhaben realisiert werden, darunter 32 neue Projekte. „Auch Enger und Herford erhalten Mittel aus dem Förderprogramm“, sagt der Landtagsabgeordnete Christian Dahm.

Die Stadt Enger erhält 335.000 Euro. Mit dem Geld sollen verschiedene Dinge in Angriff genommen werden. Ein großer Teil der Mittel wird unter anderem in die energetische Erneuerung des Rathausaltbaus gesteckt. Darüber hinaus soll das Geld für weiteres Quartiersmanagement genutzt werden. Zudem wird die Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Profilierung und Standortaufwertung angestrebt.

Auch die Hansestadt Herford profitiert vom Städtebauförderprogramm des Landes. Die 1.168.000 Euro sollen vor allem in die Innenstadt fließen. Unter anderem soll das Leerstandsmanagement damit finanziert werden. In diesem Zusammenhang können die Mittel zum Beispiel für den Rückbau einiger Gebäude in der Brüderstraße und der Bäckerstraße genutzt werden. Auch die Aufwertung des öffentlichen Bereichs im Raum Bergertorwall und Lübbertorwall ist angedacht. Ein großer Teil wird aber auch für das Projekt „Herford ans Wasser“ genutzt.

„Die Städtebauförderung des Landes ist in mehrerlei Hinsicht wichtig für unsere Städte und Gemeinden: Wir bekommen Geld für unsere kommunale Infrastruktur, zugleich erzielen wir mit den Bauprojekten volkswirtschaftliche Effekte, die über das eigentliche Ziel der integrierten baulichen, ökonomischen und sozialen Erneuerung hinausgehen“, erklärt Dahm. Mit den Fördermitteln aus dem gesamten Programm können landesweit Folgeinvestitionen von bis zu 1,8 Milliarden Euro ausgelöst werden.

Mit dem Städtebauprogramm werden außerdem gezielt die Städte und Gemeinden mit strukturellen Schwierigkeiten erreicht und finanziell unterstützt, denen es aufgrund ihrer schwierigen Haushaltslage nicht möglich wäre, das erforderliche Geld für dringend benötigten Investitionen im Städtebau allein aufzubringen.

In dem Programm stehen Maßnahmen für insgesamt 346 Millionen Euro. Daran beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 143 Millionen Euro, der Bund mit 115 Millionen Euro und die Kommunen mit 88 Millionen Euro.

„Wir stehen damit zusammen mit dem Bund zu unseren Zusagen, die Städte und Gemeinden auf sehr hohem Niveau bei der nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung zu fördern. Damit wollen wir auch die Bürgerbeteiligung vor Ort stärken“, so Christian Dahm abschließend.

Zurück