Christian Dahm löst Versprechen ein

von Katharina Brand-Parteck

Ehrenamtler von Feuerwehr und DRK Herford besuchen den Landtag

Die Ehrenamtler des DRK und der Feuerwehr Herford besuchen Christian Dahm im Landtag NRW

Eine bunt gemischte Gruppe stieg in Herford in den Bus. Und doch hatten die Reisenden eine Gemeinsamkeit: Sie alle engagieren sich ehrenamtlich. Die einen bei der Herforder Feuerwehr, die anderen beim Deutschen Roten Kreuz. Sie waren der Einladung des Landtagsabgeordneten Christian Dahm gefolgt, der sie in den Landtag eingeladen hatte. Damit löste Dahm sein Versprechen ein, das er vor der Landtagswahl abgegeben hatte. „Ich möchte die Ehrenamtler im Kreis Herford unterstützen und sie für ihre hervorragende Arbeit belohnen.“

Im Landtag kamen die Besucherinnen und Besucher in den Genuss eines Frühstücks in der Landtagskantine, konnten sich eine Plenardebatte auf der Besucher-tribüne anschauen und anschließend mit dem Abgeordneten persönlich diskutieren. Dort sprach Dahm über seinen Arbeitsalltag im Landtag und seinen Wochen-ablauf in Düsseldorf und im Wahlkreis. Vor allem ging es aber auch um politische Themen. Zum Beispiel um die Regierungserklärung von Ministerpräsident Laschet, die am Tag davor abgehalten wurde, zu der Dahm seine Meinung hatte:

„Die war Mittelmaß und setzt an alte Muster der schwarz-gelben Regierung an!“ Maßlos sei zudem der Umzug und die 139 neuen Stellen im Regierungsapparat, die hohe Kosten von 800.000 Euro verursachen. Auch die Krankenhausfinanzierung verleitete Dahm zu einiger Kritik: „Toll, dass 250 Mio. Euro in die Krankenhäuser investiert werden, aber was gar nicht geht, dass 100 Millionen Euro davon von den Städten und Gemeinden aufgebracht werden müssen. Das ist das Geld anderer Leute. Die Finanzierung ist aber Landesaufgabe!“ Dennoch lobte Dahm auch Themen, die er für sinnvoll hält: Mehr Stellen bei der Polizei, der Unterhaltsvorschuss und mehr Geld für Kitas. „Das hätten wir auch gemacht. Das sind wichtige Themen für NRW.“

In einer bunten Fragerunde durften auch die Gäste zu Wort kommen und den Abgeordneten löchern. Vor allem interessierte die Altersgrenze bei der Feuerwehr, der Mastskandal um die Landwirtschaftsministerin, Kita-Sprachtests oder auch die Vollverschleierung, die am selben Tag Thema im Plenum war.

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